Ferwartung und Fernsteuerung für ServerIntelligent Platform Management Interface (IPMI)

Durch verschiedene, weiter unten genauer aufgeführte Features, bietet IPMI nicht nur im Rescue Fall optimale Möglichkeit zur schnellen Problembehebung. Auch die Administration von Windows Servern wird durch Funktionen wie grafische RemoteConsole und VirtualMedia zum Kinderspiel.

 

Definition:

IPMI kann per Netzwerk mit einem entfernten Rechner kommunizieren. Des Weiteren können Fehlermeldungen per SNMP gesendet werden.

Die Schnittstellen arbeiten unabhängig von einem Betriebssystem und ermöglichen die Administration auch ohne installiertes oder laufendes Betriebssystem und sogar bei ausgeschaltetem Computer (sofern noch Standby-Spannung vorhanden ist). IPMI funktioniert aber auch im laufenden Betrieb und bietet in diesem Fall mehr Möglichkeiten bei der Wartung als eine herkömmliche im Betriebssystem laufende Verwaltungssoftware. Beispielsweise können die Schalter bzw. Taster für das Ein- und Ausschalten und den Reset aktiviert bzw. deaktiviert werden oder der Computer ein- und ausgeschaltet werden. Mittels Remote Console ist unter anderem auch ein Zugriff auf das BIOS möglich, als würden Sie direkt vor dem Rechenr sitzen.

 

Folgende herausragende Möglichkeiten bieten sich Ihnen, dank IPMI 2.0:

PowerManagment:

Schalten Sie Ihren Server ein/aus oder rebooten Sie Ihn, wie Sie es bei einem normalen vorort befindlichen Rechner gewohnt sind. Eine direkte Reaktion auf einen Ausfall Ihres Systems ist Ihnen damit jederzeit möglich. Die IPMI-Steuerung ist auch bei ausgeschaltetem Rechner erreichbar.

 

Remote Console:

Sollte die Verbindung per SSH aus irgendwelchen Gründen nicht mehr möglich sein (beispielsweise Firewall-Fehlkonfiguration), können Sie über die IPMI Weboberfläche direkt per Console auf Ihren Server zugreifen. Dies ermöglicht Ihnen die absolute Kontrolle über Ihr System.

 

Virtual Media:

Sie müssen eine CD / DVD auf Ihrem Server mounten? Oder Sie möchten ein neues System installieren? Kein Problem, dank Virtual Media. Binden Sie hier einfach über die IPMI 2.0 Oberfläche eine ISO Datei von Ihrem Heimrechner aus ein und booten von dem daraus resultierendem CD / DVD Laufwerk. In Kombination mit der Remote Console ist es Ihnen so möglich, das System komplett neu aufzusetzen, als säßen Sie direkt vor dem Server.

 

Video Aufnahmen:

Tritt ein Fehler auf, den Sie gerne unserem Support direkt vorführen möchten, nutzen Sie doch einfach die Video Funktion.
Starten Sie lediglich die Aufnahme und führen Sie die entsprechenden Befehle in der Console aus. Unsere Support Mitarbeiter
können so anschliessend besser nachvollziehen, wo etwas nicht korrekt läuft und somit die Fehlerbehebung effizienter vornehmen.

Hier sehen Sie eine Beispielaufnahme einer Linux Consolen Session:

Server Konsole Session

Status Übersicht:

Jederzeit Bescheid wissen über den Status des Servers? Mit IPMI 2.0 kein Problem.
Auf der Startseite erhalten Sie direkten Überblick über Statuswerte wie Temperatur, Stromversorgung und mehr. Dies ist beispielsweise bei Nicht-Erreichbarkeit Ihres Sytems eine erste Anlaufstelle um die Fehlerquelle einzugrenzen.

 

Vollständige Einbindung in Ihr vorhandes Authentication System:

Durch die Unterstützung von Radius und LDAP ist es möglich, vorhandene Benutzeraccounts beispielsweise aus Ihrem ActiveDirectory
vollständig zu implementieren. Dies spart Zeit und Setupaufwand, so dass Sie nach wenigen Einstellungen direkt loslegen können.

 

Sichere Verbindung:

Durch die SSL (Secure Socket Layer) Unterstützung können Sie jederzeit über eine verschlüsselte Verbindung ruhigen Gewissens
auf sämtliche Features von IPMI 2.0 zurückgreifen.

 

IPMI Konfigurationsverwaltung:

Sollten Sie sich in den Einstellungen Ihres IPMI Interfaces vertan haben, können Sie jederzeit auf zuvor erstellte Backups
zurückgreifen und so die Konfiguration wieder herstellen. Auch ein Zurücksetzen auf die Auslieferungswerte ist per Knopfdruck
möglich.